Beiträge von Halbelektrischer

    Da haben wir ja aktuell eine kuriose Marktsituation.

    E-Autos sind nicht beliebt (gerade bei privat), schon gar nicht gebraucht, weil bekanntlich große Technologiesprünge bevorstehen (ganz anders beim Verbrenner).

    Das heißt, Interessenten für einen EQB sind "Fans", ähnlich den 911-Kunden. Da kann man dann fast beliebig bepreisen.

    Aber: in spätestens 12 Monaten fluten Leasingrückläufer den Markt, und der CLA (bzw. perspektivisch GLB) wirft dann seine Vorsprungsschatten voraus.


    Vielleicht kann man beim EQE SUV oder EQC bessere Deals machen ? Ja, unischwarz unbedingt meiden. Für mich einziges wirklich unverzichtbares Extra: 360°-Kamera.

    Uli: ja, und nein. Bei DC-Ladern (zB Kaufland, Preis eher durchschnittlich) ist es perfekt, als "Kaufbegleitung" (Hof, Ilmenau, Jena).

    Aber bei den AC-Schnarchladern ? In 30min gehen da faktisch ganze 5 kWh rein, ich verstehe dieses Angebot als zusätzliches "Umsatzangebot".

    Also 2h laden, daneben einkaufen und nebenan Kaffee trinken (oder, am Rhein, Fischbrötchen essen).

    In Bendorf, Breitengüßbach oder Cremlingen habe ich noch nie einen "Ladekonkurrenten" angetroffen :)

    716: man kann das auch andersrum, positiv sehen.

    Bei Verbrenner kann ich schnell mit 9, vernünftig mit 6 Litern fahren, dazu entweder für 1,40 oder für 2,10 tanken. Das ist insgesamt Faktor 2,2

    Beim EQB gehen 13 (kWh/100km, Landstraße defensiv) bis 28 (Volllast Autobahn), und laden für 29ct bis 96ct. Also ein Gesamtfaktor von gut 7.


    Ich mag es, großen Einfluss nehmen zu können :D

    Ich habe noch nie ungeplant laden müssen. Einmal, allerdings zum Spaß ohne Not und noch während me L, habe ich eine einsame Säule an einem mecklenburgischen See ausprobiert.

    Seither waren am Routenrand immer entweder ein Discounter oder ein Tesla Supercharger verfügbar.

    Selbst die Maingau-Karte kam erst zweimal zum Einsatz - und da prompt übersehen, dass schon nach 3 (nicht 4) Stunden AC Blockiergebühr anfällt.

    Bei den Discountern muss man aufpassen, da ist man oft im "Höchstparkzeitregime", und das können schonmal nur 90 MInuten sein.

    Das immer größere Risiko der ET-Verfügbarkeit verleidet einem zunehmend die Mobilität.


    Gewünscht scheint vielmehr Nutzung, nicht Besitz. Und da müssen wir uns auf rund 1000,- pro Fz und Monat einstellen.

    Das bedeutet, dass sorgsamer Umgang, pflegliche Nutzung, gute Wartung, schonende Verbräuche gestrig werden.


    Wegwerfprinzip, ähnlich der heutigen Gesellschaft. Wohl dem, der nicht mehr 20 ist.

    Zur Wahrheit gehört auch, dass für sehr gelungene und langlebige Modelle (W220, W211, W212 !) KEINE aktuellen Updates für COMAND mehr kommen.

    Finde das halb so schlimm.

    Navigation ist recht komplex, aber MBUX liefert auch für Landstraßensperrungen recht gute Alternativen (zB B87 nördlich Apolda).

    Kommt man ins katastrophale Baden-Württemberg, geht gar nichts mehr.

    Jüngst Frankfurt-Karlsruhe, die 1h Stau Bruchsal erkennt jeder, MBUX und Google machen kurioses daraus. Die normale U (B3) wird als ebenso dicht erkannt, aber 20km mehr für knapp 10min Gewinn (über Speyer !) muss nicht sein. Am Ende fährt man nach Gefühl die B39/B36 (nur Google reagiert darauf schnell) und verliert nur ca. 15min.


    Hilfreich (für mich) ist das immer mitlaufende "offline"-Navi aus 2010. Hier sieht man die knappe Stunde, die man seit Wolfsburg mit Schnellfahrt rausgeholt hat und die 30min, die man in BaWü immer verliert.....

    Uli: die Nachfrage bezog sich auf "erste Fahrt (der Frau)" und "erschrocken". Letztlich hat sie aber offenbar bewusst "Tempomat" setzen wollen, dann ist es verständlich, wenn nach längerem -erwartetem- Verhalten eine "unerwartete" aktive Distronic-Funktion einsetzt.

    Zum Glück sind in der Bedienung meine beiden Boliden grundverschieden (Distronic mit alten Lenkstockhebeln/ unten vs. Tempomat über Lenkradwipptaste), denn das Verhalten der beiden ist schon sehr verschieden.

    Der "Alte" reagiert perfekt auf Verkehr und Kreisverkehre, nicht aber auf Limits oder Ortseinfahrten - aber nur mit aktiver Distronic.

    Der "Neue" reagiert perfekt auf Verkehr, Kreuzungen, Limits und Ortseinfahrten (nur im Verzögern !) - aber nur ohne gesetzten Tempomat.


    Die aktuelle Übergangszeit mit den Assistenten erfordert insgesamt eine höhere Aufmerksamkeit und Überwachung. Zuvor musste nur minimal beklagt werden, dass der Tempomathebel nach Jahrzehnten angestammter Position nach unten wanderte (= Fehlblinken) oder erfreut das nach Jahren "nachgereichte" Mitlenken mitgenommen werden.

    Uli: das sollte sorgfältig geprüft werden. Denn: nach jedem Bremsen wird doch Distronic deaktiviert, und muss danach aktiv wieder reaktiviert werden.


    Könnten diese DÄMLICHEN touch-Felder im Lenkrad zur Fehlbedienung einladen ? Beim Vormopf sind es ja Wippen, auch diese könnte man versehentlich als "Abstandssteller" missinterpretieren ?

    Bei 130km/h benötigt man mit dem 250er im Sommer ca. 22-24 kWh/100km. Zusammen mit den bei dieser Entnahmeleistung um 5% reduzierter Kapazität und angenommenen 95% SoC-Ausfahren sind das "nur" noch um die 280km Reichweite.


    Ganz ehrlich konnte ich am letzten TraumWE nur an die Ostsee mit dem Renndiesel (2000km, 7,0l/100km bei 180 wo immer möglich). Das ist pro Strecke dann doch gut 2h Differenz.

    zu S.1: nein.

    zu S.2: ja, D-Auto zeigt das Verhalten seit Produktionsbeginn.

    zu S.3: Die Überregulierung führt zuvorderst zu echt nervendem, übergriffigem Dauerpiepsen. Daneben zu zwingend verbauter Sensorik, was dann dazu führt, dass Hersteller gleich die ganze Hardware verbauen.

    Distronic später freizuschalten ist (bei GW) praktisch, könnte aber auch nur in nervigen teuren Abos "landen".